Berichte

Hela 2018

Schiff Ahoi!

Das Schreien mehrerer Sirenen zerreisst die Stille der Nacht. Alle Kinder sind plötzlich hellwach. Was ist nur los? Die Matrosen reissen schreiend die Türen auf. «Unser Schiff sinkt! Rucksack packen! Schuhe anziehen! Schnell, schnell, schnell!» Hecktisch ziehen sich die Kinder an und rennen in den Keller. Zum Glück ist ein Bullauge schon geöffnet und die Kinder können schnell auf ein Rettungsboot gehoben werden. In der Dunkelheit warten wir bis alle Kinder und Matrosen gerettet sind. Dann rudern wir los, auf der Suche nach einer Insel, auf der wir in Sicherheit sind.

Zum Glück ging nur einmal im Hela ein Schiff unter. Wir, die Jungschar Helios, durften nämlich eine Woche lang bei schönstem Wetter von einem Schiff zum nächsten reisen. Wir waren zu Gast auf einem Züriseeschiff, auf einem Piratenschiff, auf einem Kletterboot, auf einem Kreativboot, auf einem Verpflegungsboot und auf einem Fischerboot. Zu guter Letzt durften wir sogar noch auf einen Luxusdampfer. Auf jedem Schiff lernten wir die Besatzung kennen und wurden durch verschiedene Spiele im Wald, auf der Wiese oder auf dem Schiff ein Teil von ihr.

Danke Gott durften wir eine so großartige und unfallfreie Schiffwoche in Hemberg erleben und danke gab es so viele Menschen, die diese Woche in ihrem Gebet mitgetragen haben.

Pfila 2018

Zrug id Steiziit

Freitag der 18.5.2018, es liegt Spannung und Vorfreude in der Luft, als wir uns vor der EMK Hombrechtikon versammeln. Auf den Ruf von HugaDuba, dem Höhlenbewohner, haben sich die älteren Abenteurer der Jungschar Helios versammelt, um vorauszugehen und die bisher unbekannte Lagerstätte zu erkunden und die Schlafhöhlen vorzubereiten. Unterwegs erfahren wir, dass wir wie die Steinzeitmenschen nach und nach Fähigkeiten erlernen müssen, um gut in der Steinzeit zurechtzukommen. Noch am selben Abend erreichen wir unseren Lagerplatz für die nächsten drei Tage. Obwohl es schon dunkel wird, errichten wir die ersten beiden Schlafhöhlen und finden alle einen Schlafplatz für die Nacht darin. Am Morgen darauf stossen die jüngeren Höhlenbewohner zu uns und wir bauen gemeinsam den Rest unserer neuen Siedlung auf. Zum Essen versammeln wir uns jeweils in unserer Gemeinschaftshöhle, um das frisch von unserem Kochteam zubereitete Essen zu geniessen. Später möchten wir dann lernen, wie wir Ackerbau betreiben können, um uns langfristig mit Nahrung zu versorgen. Während des Spiels verschwinden plötzlich einige unseres Stammes. In der Ferne vernehmen wir das Licht eines Feuers und wir beschliessen nach ihnen zu suchen. Tatsächlich treffen wir am Feuer auf die Vermissten. Sie wurden auf ihren Mut und ihr Geschick geprüft, um zu sehen, ob sie sich ihren Jungscharnamen verdient haben. Alle Täuflinge haben sich hervorragend geschlagen und erhalten wohlverdient ihren Jungscharnamen.

Am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück machen sich die ersten auf, um uns Werkzeuge zu machen. Gut ausgerüstet können wir uns nun unser Mittagessen erkämpfen und es über dem Feuer kochen. Den Rest des Nachmittags gestalten wir individuell in attraktiven Workshops. Um unser ganzes Können unter Beweis zu stellen, kämpfen nach dem Abendessen die Leiter gegen die Teilnehmer. Es geht darum, die Teilnehmerhöhle gegen die einfallenden Leiter zu verteidigen. Nach gutem Einsatz auf beiden Seiten gelingt es den Teilnehmern, ihre Höhle gegen die Leiter zu verteidigen.

Am nächsten Morgen müssen wir unsere Siedlung dann bereits wieder abbauen und uns auf den Nachhauseweg machen. Zufrieden, aber auch etwas erschöpft, kommen wir in Hombrechtikon an. Wir haben eine wunderschöne Zeit zusammen verbracht, nehmen alle gute Erinnerungen mit und freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr.

Hela 2017

Asterix & Obelix gemeinsam gegen die Römer

In einem abgelegenen Gallierdorf (im Toggenburg) trafen sich die tapferen Gallier (Jungschar Helios): Sie mussten fleissig trainieren, um gegen die Römer kämpfen zu können. Eine Woche lang übten sie in freier Natur (fast immer bei wunderbarem Herbstwetter) diverse Disziplinen, mussten sich auch ums eigene Überleben kümmern (kochen im Freien)und bereiteten sich mit Spiel und Sport auf das angekündigte Treffen mit den Römern vor. Auch auf geistlicher Ebene bereiteten sie sich gut vor: In den täglichen Andachten wurden die gallischen Kämpfer (Jungschärler) moralisch gestärkt.

Am ersten Lagertag war der weisshaarige Druide Miraculix verschwunden, informierte aber immer wieder mit Briefen, wo die Römer sich gerade aufhielten. Es gelang ihm, das allesentscheidende Rezept des Zaubertranks ins Gallierdorf schmuggeln zu lassen: Die Gallier konnten daraufhin den Trank brauen. Dank diesem gelang es ihnen, 99’995 Römer in die Flucht zu schlagen, nur die hintersten 5 Legionäre (ehemalige JS Helios Leiter) konnten gefangen genommen werden. Zwischen den Gallieren und dem römischen Kaiser Cäsar wurde sodann ein Friedensvertrag geschlossen, und zum Schluss gab es natürich ein echt gallisches Fest-Gelage!